Auf’s Auge: Kalte Farben

Die Weihnachtszeit ist offiziell vorbei und die Deko liegt gut verstaut im Keller. Für viele heißt es jetzt: Zurück in den Alltag und in die gewohnte Routine! Das kann manchmal ganz schön frustrierend sein, wenn der Januar mit seinen eher geringen Sonnenstunden und eisigen Temperatur nicht gerade für Frühlingsstimmung sorgt. Doch für die Fotografie heißt das keinesfalls, dass die Kreativität auf Eis liegt.

Im Gegenteil: Die kalten Farben des frühen Jahres und eisige Landschaften liefern tolle Motive. In diesem Aufs Auge Beitrag zeigen wir Euch, wie kalte Farben in Szene gesetzt werden können. Ob kaltes Blau, Grau oder blasse Naturfarben: Viele verschiedene Farbkompositionen können die  Grundlage für die beeindruckendsten Fotos sein. In den verschiedensten Kategorien können graue, düstere, blasse Farben eingesetzt werden. Daher beleuchten wir heute verschiedene Perspektiven dieses Themas und wollen Dir damit ein wenig Inspiration verschaffen.

Kalte Farben sind natürlich auch Interpretationssache und vielfältig. Ein blasses Rosa kann von Manchen als kalte Farbe wahrgenommen, aber von anderen Menschen eher als warme Farbe interpretiert werden. Außerdem bestehen einzelne Farben oft aus vielen verschiedenen Nuancen, die sich innerhalb einer Farbe bewegen. So kann es ein kräftiges, leuchtendes Rot geben, welches Wärme ausstrahlt, oder aber auch ein blasses, kaltes Rot, welches kalt wirkt.

 

Portraitfotografie

Nah rangehen lohnt sich! Aber auch von weitem lassen sich kalte Farben gut in die Portraitfotografie einbinden. Ob Motive in der Natur, Portraits aus nächster Nähe, oder Kombinationen mit Schmuck und Accessoires, die mit kalten Farben bestechen können. Hier kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen! Mit Bildbearbeitung lassen sich natürlich auch nachträglich noch bestimmte kalte Farbakzente setzen. So oder so, kalte Farben können ein Bild fesselnd, mysteriös und ausdrucksstark wirken lassen. Besonders winterliche Settings sind dazu geeignet, doch auch frühlingshafte Stimmungen können einen kalten Farbakzent haben.

„- blue eyes -“ von Sandra Felke
„Was, wäre wenn???“ von Dietlind Fischer
„Lisa-Marie“ von schlicksbier
„Verborgen im Weiß“ von Roland Robra
„Smoke in November“ von Robert Herchet
„Albrecht“ von Perry Wunderlich

Nebelfotografie

Wer es mag mystische Stimmungen einzufangen, kann ein bestimmtes Naturphänomen ganz gezielt nutzen: Den Nebel. Gerade, wenn er über Wäldern hängt, oder über Feldern „schwebt“, bietet er ein besonderes Motiv.

 
„Nebelsinfonie“ von Judith Kuhn
„…MYST“ von schwarz.licht
„Rabennebel“ von schwarz.licht
„…TIME WAITS FOR NO ONE“ von schwarz.licht

Wälder

Typischerweise sind Wälder im Herbst am interessantesten: Bunte Blätter liegen auf dem Boden und leuchten regelrecht in allen Farben: Strahlendes Gelb, warmes Orange und glühendes Rot. Außerdem ist es noch nicht allzu kalt, was es für Fotoliebhaber leichter macht, draußen Aufnahmen zu machen.

Doch wer sagt, dass nur der Herbst eine interessante Farbenpracht in der Fotografie bietet? Auch kalte Farben können ihre ganz eigene Magie haben. Auch, wenn das Wetter nicht allzu einladend erscheint, kann ein Spaziergang durch den kalten Januar oder Februarwald, spannend sein!

„ganz früh am Morgen“ von Darek.C
„bankgeheimnis…“ von Ilona Heinrich
„Reif im Winterwald“ von Monika Und Peter Engels
„A foggy morning“ von hsvision
„Morgenspaziergang“ von Eva Loth
„Tannenmeise“ von kaer
„Bereit…“ von Bobanac Andreas

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