Auf’s Auge: From above – die Welt von oben

Wer kennt es nicht? Dieses plötzliche Summen im Ohr, wenn man gemütlich am Strand liegt, neue Orte erkundet oder auch einfach nur durch die eigene Stadt spaziert. Die Nutzung von Drohnen ist in den letzten Jahren erheblich angestiegen und hat sich mittlerweile von einer seltenen Sichtung zu einem weitverbreiteten Tool für Luftbild- und Videoaufnahmen entwickelt. Durch die einfache und leicht zu erlernende Handhabe eignen sich die großen fliegenden Bienen nicht nur für Profis, sondern auch für Amateure.

Die Nutzung von Drohnen geht allerdings weit über den rein fotografischen Kick hinaus:

In der Konsumwelt erleben wir Drohnen heutzutage als die neuen Paketlieferanten, Wissenschaftlicher nutzen Drohnen, um wertvolle Daten zu sammeln und sie können sogar zur Bereitstellung von lebensrettender Medizin eingesetzt werden. Fakt ist: Drohnen sind in unserer heutigen Welt allgegenwärtig.

Das können wir uns natürlich nicht entgehen lassen und werfen daher in unserem heutigen Blogbeitrag einen Blick auf unsere Welt von oben.

Aufnahmen aus der Luft – eine neue Perspektive

Die Sicht auf unsere Welt von oben und die Beobachtung aus der Vogelperspektive ermöglicht uns eine Betrachtungsweise, die sich komplett von unserer Alltäglichen unterscheidet. Das vermag vermutlich den Reiz – das Gefühl von Freiheit, über allem zu stehen und die Welt in ihrer Schönheit und Einzigartigkeit wahrzunehmen sowie das Zusammenspiel von Farben, Linien und Mustern zu entdecken. Plötzlich sind wir in der Lage, Naturspektakel in ihrer Ganzheit zu erleben, wie ein Vogel durch die Lüfte zu fliegen und Städte mit einem Blick zu überschauen. Ach ja, und nicht zu vergessen: Es macht einfach unfassbar viel Spaß. Kein Wunder, dass Drohnenaufnahmen immer häufiger auf unseren Displays landen.

Landschaften, die man so noch nicht gesehen hat

Pure Magie: Besonders Drohnenaufnahmen von Landschaften haben etwas ganz Besonderes, etwas Weitläufiges, ein Gefühl von Freiheit, das zum davon träumen einlädt. 

„Ein dunstiger Sommermorgen“ von Elisabeth U.
„Die Wetterwarte am Fichtelberg“ von Norbert Weichel
„[ fagradalsfjall pano II ]“ von Eckhard Kröger
„Rainbow Gate" von Lichtlein
„Bláfjallakvisel“ von bc-dorsch

Einfach Meer

Der endlose Horizont, die sich brechenden Wellen, die Farbverläufe unterschiedlicher blau und türkis Töne und das alles in einem einzigen und großartigen Zusammenspiel hat etwas wahnsinnig Beeindruckendes und Beruhigendes, oder?
„Wattenmeer in Wesselburenerkoog im Kreis Dithmarschen“ von PeLeh
„Jökulsárlón von oben“ von Sam Green_H
„Über dem Strand von Uttakleiv" von Hans-Peter Hein

Faszinierende Farbspiele der Natur

Die Natur hat eine atemberaubende Palette an Farben zu bieten. Aufnahmen aus der Luft ermöglichen es uns, diese Farben sowie Farbverläufe für das menschliche Auge erkenntlich zu machen. Denn meist hindert uns nur die Perspektive daran, die Farbspektakel auch richtig wahrzunehmen.

„Einsame Bootstour“ von Stephan Wippermann
„birds eye“ von Lena Held.
„Goldener Oktober“ von Klaus Schmückle
„[ Gletschersee ]“ von Eckhard Kröger
„Dreierlei Feldfrüchte“ von Jakob F.
„Rapsfeld“ von Jan Duderstadt.
„Herbstwald“ von Alex_90

Städte mal anders

Egal ob von der Straße aus betrachtet oder aus der Luft: Straßen, Gebäude und die Bewohner einer Stadt sind faszinierend. Interessant ist allerdings, wie unterschiedlich wir besonders den Verlauf von Straßen, die Bauweise von Gebäuden und die Gesamtheit einer Stadt aus der Vogelperspektive wahrnehmen können.

„MiRO Mineraloelraffinerie Oberrhein (Karlsruhe) in der Dämmerung“ von Stefan Zimmermann
„Sunrise Aachen“ von Runaix Design
„Sunset“ von Falkmar Ameringer

Abstakt

Ist es nicht so, dass wir uns in der Fotografie auch gerne mal in die Welt des Abstrakten bewegen, um unseren eigenen Blick auf die Dinge zu verändern und unser Umfeld auf ganz andere Art und Weise wahrzunehmen? Aufnahmen aus der Luft bieten uns hier ganz neue Möglichkeiten: Aus Linien, Farben und Strukturen, die in unserem Umfeld natürlich entstanden sind und unserer eigenen Fantasie, können wir den Betrachter in eine ganz neue Welt mitnehmen.

„[ natur ? IV ]“ von Eckhard Kröger
„Planenwirtschaft“ von Michel Seitz
„Gut versteckt im Wald...“ von Meinolf Lipka

Hast Du schon Deine eigenen Erfahrungen mit Dronenaufnahmen gemacht? Oder steht es vielleicht schon auf Deiner Wunschliste und Du möchtest es in Zukunft mal ausprobieren? In dem Fotokurs der Fotoschule „Fotografieren mit Drohne – erste Schritte“ lernst Du alles, um richtig durchzustarten. 

Wir freuen uns auf jede weitere unglaubliche Aufnahme „from above“, die uns dazu verleitet, mal wieder in die Welt von oben abzutauchen und hoffen, dass wir auch Dich für diese Welt begeistern konnten. 
Kommentare

Was denkst du?

2 Comments:
21. November 2022

Ich betreibe Luftbildfotografie schon seit einiger Zeit und bin nach wie vor von den Aufnahmen „from above“ begeistert. Weil mich aber eben dieses Geräusch stört, wie heißt es in der Einleitung zu diesem Beitrag doch so treffend: „Dieses plötzliche Summen im Ohr, wenn man gemütlich am Strand liegt, neue Orte erkundet oder auch einfach nur durch die eigene Stadt spaziert“ nutze ich für die Aufnahmen einen Drachen. Eine seit 1889 bewährte Methode, die von Artur Batut entwickelt wurde. Was mir dabei in all den Jahren aufgefallen ist, dass sich niemand über einen fotografierenden Drachen in der Luft beschwert, ja sogar ein gewisses Strahlen in seinen Augen erscheint. Anders habe ich die Situation erlebt, wenn jemand eine Drohne in seiner Nähe ausmacht.
Wie dem auch sei, vielen Dank für die beeindruckenden Aufnahmen und den gelungenen Einblick in die Thematik.

22. November 2022

Vielen lieben Dank für das Feedback! Wie schön, dass Dir der Beitrag gefällt.

Von der Methode, einen Drachen zu verwenden, habe ich bislang zwar noch nicht gehört, es hört sich aber danach an, als könnte das tatsächlich die Lösung für die Störungen sein!

Liebe Grüße

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