Auf’s Auge: Into the Wild – Alaska

In unserem heutigen Blogbeitrag tauchen wir ein in die endlosen Weiten von Alaska und nehmen Dich mit auf eine fotografische Reise durch die ungeschliffene Wildnis. Denn wer verspürt nicht von Zeit zu Zeit den Drang, sich seine Kamera zu schnappen und in die unberührte Natur zu flüchten – umgeben von nichts als Ruhe, den eigenen Gedanken und frischer Luft? Abtauchen und sich überraschen lassen, von all den Schauspielen, die die Natur zu bieten hat.

Vielleicht erinnert Dich dieser Blogbeitrag an eine vergangene Reise durch Alaska, an viele besondere Momente, die Du mit Deiner Kamera festhalten konntest. Und falls Du noch nicht dort gewesen bist, inspirieren wir dich vielleicht dazu, bald Deine ganz eigene Reise in diese Gegend anzutreten und die vielen Besonderheiten Alaskas zu entdecken!

Kurzer Rückblick

Gefeiert wurde US-Außenminister William H. Seward nicht gerade, als er vor ca. 150 Jahren den Russen für 7,2 Millionen Dollar die „Gefriertruhe“ Alaska abkaufte. Das änderte sich allerdings schlagartig als die Pioniere zunächst Gold und dann auch noch Öl fanden – sehr viel Öl. Wie gut, dass die Amerikaner dann auch noch erkannten, wie schön eigentlich dieses Alaska ist.

Heute reisen jedes Jahr unzählige Touristen in das Land der großen Wildnis, auf der Suche nach Urwäldern und Gletschern, nach Bären und Walen, nach der „last frontier“.

Wildnis wie im Bilderbuch – wo gibt’s denn noch sowas?

Endlose Täler, wilde Flussläufe, gigantische Bergketten, atemberaubende Canyons, Tiefe Fjorde und nordische Regenwälder. Hinter den „endlosen Weiten“ Alaskas steckt so viel mehr als nur die nie endende Wildnis. Genauer gesagt, sind in Alaska mehr als 3.000 Flüsse, drei Mio. Seen sowie 17 der höchsten Berge der USA zu verzeichnen. Tausende von Gletschern und Eisfeldern zieren die Landfläche Alaskas und schaffen unglaubliche Lichtspiele und Fotomotive.

Hast Du gewusst, dass Alaska mit mehr als 100.000 Gletschern sogar weltweit den Rekord hält? Und trotzdem machen diese nur drei Prozent der Fläche aus. Kaum zu glauben, dass ganze Zwei Drittel Alaskas unter Naturschutz stehen – die insgesamt 17 National Parklands machen Alaska definitiv zu einem Land der Superlative.

Fotografisch eine wahre Herausforderung und gleichzeitig ein Spielplatz zum Austoben mit unzähligen Motiven, Farben und wechselnden Naturspektakeln.

„Am Aialik Glacier in Alaska“ von PeLeh
„St. Elias National Park, Christchina-Alaska“ von WIMM66
„Purple Lupine Blóm“ von Conny Müller
„Gletscher“ von Hamann110
„Silence“ von Hardee
„Glacier Bay.....“ von Rainer Willenbrock
„Katmai Coast #1“ von Michael Wolta

Alaskas Tierwelt

Neben der atemberaubenden Kulisse der unberührten Natur, sorgt die letzte große Wildnis mit ihrer einzigartigen Tierwelt für absolute Überraschungsmomente. Tierliebhaber und Tierfotografie-Begeisterte kommen hier so richtig auf ihre Kosten. Weißkopfseeadler sammeln sich zu Tausenden, Elche und Karibus streifen umher, Millionen Lachse laichen in Flüssen und vom Boot aus können Otter, Wale und Schweinswale beobachtet werden. Und nicht nur das: Alaska ist bekannt dafür, Bären in ihrer natürlichen Lebensrauch zu beobachten. Der Braunbär (Grizzly), Eisbär, Schwarzbär und Gletscherbär gehören zu den ganz besonders beliebten Tieren, die es zu entdecken gilt.

„Greifs unter sich ....“ von PeLeh
„zwei Buckelwale“ von Norbert Spang
„Bull moose in pastel colors“ von Regis Eye On Nature
„3 auf einen Streich ...“ von Barbara A.S.
„Den Lachs im Fokus“ von Michael Wolta
„Seeotter in der Glacier Bay Alaska“ von Christian Gigan Weber

Polarlichter bestaunen

Und wen die ungeschliffene Wildnis und die Tiere bis jetzt noch nicht umgehauen haben: Die große Attraktion des Winters sind in Alaska definitiv die Nordlichter, wissenschaftlich Aurora Borealis genannt. Mit ihren leuchtenden Schleiern in Gelb, Grün, Blau und Rot, wie durch Zauberhand an den dunklen Himmel gepinselt, raubt einem das Naturphönomen den Atem.

„Northern Lights“ von Martina Benedetti
„Aurora in Alaska“ von Reinhold Wittich

Polarlichter fotografieren

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