Liebe Mitglieder der fotocommunity,
in den letzten Wochen und Monaten haben wir eure Stimmen, eure Kritik und eure Anregungen zum Thema KI-generierte Bilder intensiv verfolgt. Eure Supportanfragen zeigen uns, wie sehr euch die Integrität unserer Plattform am Herzen liegt. Heute möchten wir euch ein direktes Update aus der Führungsebene geben.
Die Trennung kommt
Wir verstehen und respektieren den Wunsch vieler Mitglieder nach einer klaren Trennung von klassischer Fotografie und KI-Werken. Diese Trennung wird es auch geben, voraussichtlich spätestens im Laufe des Sommers. Es ist uns wichtig, dass ihr beim Stöbern durch die Galerien genau wisst, was euch erwartet.
Derzeit arbeiten wir intensiv und mit Hochdruck an zwei wichtigen fotocommunity Projekten:
Technik und Wartung: Ungeplante Bugs fordern schnell notwendige Wartungsarbeiten. Das bindet Ressourcen, die wir eigentlich für die KI-Schnittstellen geplant hatten.
Modernisierung: Wir stecken mitten in einem großen Migrationsprozess, um unsere gesamte Mitgliederverwaltung auf moderne Beine zu stellen. Dies ist das Fundament für alles, was in Zukunft kommt. Dazu werden wir euch im April detailliert informieren.
Das Ziel der Trennung zwischen klassischer und künstlich-intelligenter Bildgenerierung ist klar: Es wird keine gemischten Übersichten mehr geben. Wer Fotografie sucht, soll Fotografie finden. Punkt. Wer sich für die kreativen Möglichkeiten der KI interessiert, findet diese in einem eigenen, abgegrenzten Bereich. Auch das Galerievoting für KI-Bilder wird separiert, sodass auch in diesem Bereich der Bildbeurteilung klare Linien gezogen werden.
Warum wir KI nicht verbieten
Wir wissen, dass das Thema KI polarisiert. Doch KI-Bilder sind – genauso wie früher Composings oder DigiArt – eine weitere Facette der Bildgestaltung. Viele unserer langjährigen Mitglieder sind neugierig, wollen die KI als neues Werkzeug ausprobieren und damit experimentieren. Auch diesen kreativen Köpfen möchten wir weiterhin eine Heimat bieten.
Zudem müssen wir realistisch sein: Die Grenzen verschwimmen. Es gibt heute alle Varianten: Vom komplett künstlich generierten Bild bis hin zum klassischen Foto, bei dem nur kleine Teile KI-gestützt optimiert wurden. Eine strikte Verbotskultur würde hier nur zu endlosen Diskussionen führen.
Aber eines ist für uns unumstößlich:
Die fotocommunity bleibt im Kern eine Gemeinschaft für Fotografen.
Wir wollen, dass der „echte“ Moment – das, was ihr mit eurem Auge seht und mit der Kamera einfangt – seinen klaren, ungestörten Platz behält. Deshalb ist die saubere Trennung der Bereiche für uns die einzig richtige Lösung.
Ein klares Zeichen: Die neue Analog-Kategorie
Um diesen Fokus auf das „echte“ Handwerk zu unterstreichen, schaffen wir bis zum Sommer eine starke, umfangreiche Kategorie speziell für analoge Fotografie. Wir führen dort alle bisher verstreuten Untersektionen zum Thema “Analog” zusammen und geben der klassischen, analogen Fotografie wieder den prominenten Platz, den sie verdient. Es ist unser Statement für Authentizität und für die Wurzeln unseres Hobbys.
Wir wissen, dass die aktuelle Situation mit den gemischten KI- und Real-Bildern für viele von euch anstrengend ist. Wir arbeiten mit Hochdruck an der Trennung und bitten euch noch um ein wenig Geduld.
Danke, dass ihr die fotocommunity mit eurer Leidenschaft (und eurer Kritik) lebendig haltet.
Euer Team der fotocommunity



Das liest sich gut, sehr gut sogar, auch die Beibehaltung einer KI Sektion (oder wie auch immer) halte ich für geboten und vernünftig
Mögen die Bugs euch und uns wohl gewogen sein….
(RMFoto)
Die Trennlinie ist doch eigentlich ganz einfach?
Entweder ist das gezeigte Bild mit irgend einer Art „Aufnahmegerät mit einer Optik“ (Kamera, Handy …) selbst aufgenommen, und ggf. selbst ausgearbeitet/bearbeitet, oder eben nicht.
(Dass auch manche Funktionen der aktuellen Bildbearbeitungsprogramme heute KI-unterstützt sind ist klar).
Eine Frage an die Technikfreaks und Fotopuristen: Lange vor KI gab es surrealistische Bilder auf Basis von Fotomaterial zB von Dali oder von Man Ray. Da wurde wild montiert, bei der Entwicklung mit Fremdchemikalien experimentiert, Solarisationstechniken eingesetzt und reichlich retuschiert. Ist das für Euch Fotografie? Und wo ist, abgesehen von technischen Verfahrensweisen, der Unterschied zu KI-Bildern?
All das, was du nennst, ist meines Erachtens Fotografie. Weil all diese Techniken mit den Mitteln arbeiten, die wesentlich im Sinne des Wortes „foto-grafisch“ sind und Fotografie einen wie auch immer gearteten Bezug zum Realen als Wesensmerkmal besitzt. Die meisten Theoretiker der Fotografie sehen diesen Bezug zum Realen als gegeben an. Doch dieser Bezug fehlt beim Generieren von KI-Bildern per Prompt. Die KI konstruiert, errechnet per Wahrscheinlichkeitsmodell ein Pixelkonglomerat. Dieser Weg hat mit Fotografie rein gar nichts zu tun.
Vielleicht ist das hier falsch, aber könnte mir mal jemand die technische Umsetzung dazu erklären? Also daß die Grenzen zwischen den Bildern fließend sind ist zweifeslfrei klar. Aber soweit ich es bisher verstanden habe, wird durch den Nutzer die Sektion festgelegt, in der er selbst seine Abbilder hochlädt. Für den Rechner sind digitale Fotos und mit KI digital erstellte Bilder technisch identisch, würde ich meinen.
Ansonsten kann ich für mich persönlich nur sagen verstehe ich diese ganze Aufregung nicht. Ich bin auch der Meinung, daß Fotografien aus Fotoapparaten stammen, aber die technische Entwicklung bietet schließlich auch andere Möglichkeiten. Es kann durchaus alles gleichberechtigt nebeneinander existieren und ich kann jetzt bereits schon entscheiden, ob mir KI-Bilder angezeigt werden oder nicht. Bei mir sind die ausgeschaltet und gut ist es. 🙂
Ich begrüße diesen Schritt sehr, da KI-Prompting zur Bilderstellung und Fotografie zwei völlig unterschiedliche Techniken/Methoden sind und auch bleiben werden.
Oft wird ins Feld geführt, dass die Grenzen zwischen KI und Fotografie im digitalen Raum verschwimmen würden. Allerdings ist die daraus gefolgerte Gleichsetzung von Fotografie und KI-Generierung argumentativ problematisch. Wenn man vom Endprodukt Bild ausgeht, kommt man vielleicht zu dem (Fehl-)Schluss, dass KI-generierte Bilder die Fortsetzung der Fotografie wären, weil sie ja fotografische Qualität erreichen können. Vom Endprodukt zu denken führt allerdings in die Irre, denn dann wäre ein „täuschend echt“ gemachtes Foto von einer Bleistiftzeichnung ja auch eine Bleistiftzeichnung. Ist es aber nicht. Es bleibt ein Foto, weil die Technik bzw. Methode, die ich benutzt habe, die der Fotografie ist. Solange ich mich also fotografischer Technik und Methoden bediene, erschaffe ich Fotografie. Sobald ich prompte, bin ich woanders und definitiv nicht im Bereich der Fotografie, selbst wenn das Ergebnis fotorealistisch ist bzw. Fotografie nachahmt.
Fotografie ist also nicht eine „veraltete“ Technik gegenüber KI-Bilderstellung, sondern beide existieren technisch/methodisch nebeneinander, wobei es nur in dem Moment einen Überschneidungsbereich gibt, wo KI angewendet wird, um ein fotografisches Bild zu verändern. Und da wird es in der Tat schwierig. Doch diese Schwierigkeit der Hybridisierung gibt es in ganz vielen Bereichen und sollte nicht dazu führen, das Kind mit dem Bade auszuschütten und alles kategorisch gleichzumachen.
Ich hoffe, dass also die fc wieder ein Forum für diejenigen wird, die sich mit der Technik und den Methoden der Fotografie beschäftigen. Und wer lieber promptet, soll dies nach Herzenslust tun können – unter Gleichgesinnten. Und wer lieber kocht, tritt vielleicht eher einem Kochclub bei.
Natürlich sind es unterschiedliche Techniken. Aber die Bildaussage hängt nicht von der Technik ab, mit der das Bild erstellt wurde. Bei einer Kennzeichnungspflicht gehe ich noch mit, weil man ja nicht unbedingt Deepfakes als Fotos bewerten will. Ich fotografiere, ich male, ich zeichne, und ich arbeite mit KI, je nach Idee und Aussage wähle ich mal die eine, mal die andere Technik, und auch manchmal Mischformen, etwa ein Foto mit KI-generiertem surrealen Hintergrund. Beschränkung auf eine Technik allein engt nur ein. Ich schätze ein gut gemachtes Naturfoto (zB von Yamadori) oder ein gut gemachtes Landschaftsfoto (etwa von Anne Berger) durchaus, auch zur Kenntnis, was erreichbar ist. Aber dasgilt auch für die anderen Techniken. Letztlich ist die Technik völlig bedeutungslos – es gibt nur gute Bilder und weniger gute.. Und dann noch die 95% die besser nie gezeigt worden wären…
Nach längeren zögern habe ich mich vor einigen Wochen doch entschieden, mit Hilfe von KI generierte Bilder hochzuladen, natürlich strikt gekennzeichnet unter der Rubrik KI.
Ich verstehe KI jedoch als „normales“ Werkzeug um damit (möglichst) reale Bilder zu erstellen, womit ich keines Falls Menschen täuschen möchte! Ich arbeite schon so lange mit PS … seit der zweiten Ausgabe! … und ich sehe wie weit sich Bildbearbeitungsprogramme in Richtung KI entwickelt haben. Soweit, sodas es heute schon möglich ist, eine Fotografie so zu verändern, das sie nichts mehr mit der ursprünglichen Fotografie zu tun hat! Ich befürchte, das die klassische Bildbearbeitung schon sehr bald stirbt und alles via KI-Routinen bearbeitet wird … dann wohl möglich auch so, ein beliebiges Motiv seinen Vorstellungen entsprechend anzupassen (im Grund machen wir das ja mit hausbackenen Mittel heute schon!). Ich befürchte auch, das die Trennung, die heute (noch) absolut Sinn macht bereits im nächsten Jahr ins Wanken gerät, außer es werden generell Bilder, die mit PS oder anderer professioneller Bildbearbeitung erstellt sind ausschließlich unter KI einsortiert werden müssen. Dieses Problem sollte heute schon berücksichtigt werden …
Und … den Hipe um KI teile ich absolut nicht! KI kann (zur Zeit und auch in naher Zukunft) nur in der Weise „inteligent“ sein, wie sie von uns programiert wird und nur mit den Material arbeiten, dass sie von uns Menschen vorgesetzt bekommt. Es ist richtig: aus technischer Sicht sind KI-generierte Bilder keine Fotos (im klassischen Sinn)! Eine Fotografie bleibt immer eine Fotografie, ob digital oder analog.
Für mich ist KI ausschließlich ein Werkzeug meine Ideen bildlich umzusetzen. Mit Hilfe von KI und anschließender Bearbeitung in PS (+ Plug-Ins usw.) erstelle ich fotorealistische Bilder, die real existierende Themen (Motive) darstellen! Ich könnte mir nie ein Fotostudio oder Model leisten, und auch keine Weltreisen! Ich unterscheide KI-Bilder in meinem Sinn als fotografieren ohne Kamera … im Gegensatz zu fotografieren mit (digitaler oder analoger Kamera … was ist eigentlich mit Handis? Für ich ist ein Handy keine Kamera … absolut nicht!)
Die Idee mit der Trennung de KI halte ich für sinnvoll … sie sollte auch einfach zu bedienen sein und die Freude, hier in der FC Bilder zu finden und Erfahrungen sammeln nicht verkomplizieren! Also „schaun wir mal – dann sehn wir schon …)
Damit habt Ihr mich überzeugt – ab heute bin ich zahlendes Mitglied.
Liebe Grüße
Eva
Wo ist die Grenze zur „KI“? Ist es ein 100% aus LLM erzeugten Bildern? Oder zählt auch schon „Deep Prime Entrauschen mit KI-Hilfe“ zur „KI-Sektion“? Und bei „störende Elemente mit KI-Hilfe aus einem Digitalbild entfernen“, ist das dann „KI“ oder „echte Fotografie“? Und es geht noch weiter: Meine Kamera kann „mithilfe eingebauter KI-Funktionen (Elemente) verfolgen“ und „optische Mängel von Objektiven beseitigen“ – ist das dann „KI“ oder nicht?
So sehr ich die Trennung begrüße – wo ist das die Grenze?
… genau das ist „des Pudels Kern“ !!! Selbst in einer aktuellen digitalen Kamera befindet sich bereits heute jede Menge KI !!!
Schade, wirklich schade. Das Beste ist „NUR EIN VOTINGPLATZ FÜR ALLE HIE GEZEIGTEN AUFNAHMEN“.
Dann lieber, wenn jemand keine KI oder Akt Bilder im Voting sehen möchte, das es von Eurer Software möglich gemacht werden müsste.
Für mich ist es ein ausgrenzen.
Trennung finde ich in Ordnung – aber vorher sollte geklärt werden, ab wann ein Bild in die Kategorie KI rutscht. Für Bild ohne KI sehe ich 2 möglichkeiten:
1 keine KI erlaubt. Das schließt Aufnahemn mit einem Smartphone schon mal aus, da dort heute immer KI mit im Spiel ist. Auch Fotos, die durch eine Bildbearbeitungssoftware gelaufen sind, sind damit draußen, da man dem Bild nicht ansehen kann, ob nicht zum Beispiel KI-basierte masken oder eine KI-basierte Rauschunterdrückung verwnendt wurde. Selbst wenn man nur JPGooc zulassen würde, ist das schwierig, da auch dort intern das eine oder andere KI-Helferlein mit tätiggewesen sein kann.
2 KI zur Erleichterung des Fotografierens (AF) und zurn Verbesserung des Bildergebnisses (Bildbearbeitung) sind erlaubt. Nicht erlaubt sind KI-generierte Inhalte – Ausnahme ist generatives füllen von Bilddetails, z. B. Entfernen von einem Telegrafendraht im Bild.
Die Variante 1 „keine KI enthalten“ halte ich für wirklichkeitsfremd. Kein digitales Bild ist unbearbeitet und KI spielt dabei eine Rolle, selbst wenn man die KI (z. B. AF bei der Aufnahme oder Entrauschen über KI) nicht als solche wahrnimmt bzw. für selbstverständlich hält.
Variante 2 ist vermutllich das, was man sich heute unter einem „echten“ Foto vorstellt = mit einer Kamera aufgenommen und vielleicht noch in eine Bildbearbeitung verfeinert. Daüfr wird es reeichlich Bilder geben.
Übrig für die Kategaorie KI bleiben Bilder, die von einer KI erstellt wurden – egal ob über prompteingabe oder über das Erstelllassen von Varianten eines selbst aufgenommenen Bildes.
Ist aber nicht meine Entscheidung.
Wo möchtet ihr die Grenze zwischen (digitalem) Bild und KI-Bild ziehen?
VlG
Manfred
Moin.
Ich finde diesen Schritt gut.
Gut fände ich auch, wenn der Akt-Bereich ausgegliedert wird.
Da wird aus meiner Sicht zu viel Blödsinn gezeigt, also so in
der Art: Deutschland privat. Ich kann selten erkennen, das die
meisten Bilder die Fotografie noch bereichern.
Der w/richtige Satz ist: „Die Grenzen verschwimmen“. Das analoge Foto mit einem Negativ hat einen hohen dokumentarischen Wert, allerdings keinen 100%igen, siehe mittels Negativ-Retusche manipulierte Fotos. So wurde das Bild von Otto Feige, besser bekannt als B. Traven – Das Totenschiff, Schatz in der Sierra Madre – als verlorener Sohn aus dem Familienfoto entfern. Vor Jahren gab es in der C/O-Galerie in Berlin eine Ausstellung berühmter Fotos von Che Guavara und Salvador Dail u.A., zu denen die Komntaktstreifen gezeigt wurden. Hier konnte man erkennen, wie aus vielen Versuchen das Meisterfoto entsteht. Das wiederum war ein technisches Phänomen durch die Mittelformat- und Kleinbildfotografie. Noch bei George Monkhouse mit der Speed Grafic oder gar bei Eugene Adget musste der eine Schuss sitzen. Mit der Einführung der digitalen Fotografie hat sich die Art des Ein-Foto-Schießens vom Einzelschus über den Repetierschuss zur Schrotflinte entwickelt. Leider kann man in der Kommentarfuntion keine Fotos hochladen, sonst hätte ich ein paar Beispiele parat.
Eine gute Idee. Sicher wird es auch hierzu wieder Diskussionen geben, aber eine Entscheidung ist besser als keine Entscheidung.
In den Fotoclubs, in denen ich bin, ist dieses Theme ebenfalls heiß diskutiert und natürlich ist die Meinungsbandbreite ziemlich groß.
Die Mitglieder der FC wurden erhört – nun dreht sich endlich etwas – wenn auch langsam, aber immerhin !
Die Trennung der klassischen „Lichtmalerei“ von der Computer- generierten Bildgestaltung war längst überfällig. So wird in Zukunft jeder das Gebiet für sich ergründen können, was ihm mehr liegt !
Dann enden vielleicht auch die gegenseitigen Vorwürfe und Beleidigungen … oder, um die Worte des „alten Fitzen“ aufzugreifen: „… es möge jeder nach seiner Fasson glücklich werden !“
So, so, eine Trennung und Aufwertung der Analogfotografie….Warum nicht gleich auch noch Sektionen für Glasplattenkameras? Es gibt sicher ein paar lautstarke Ewiggestrige, die so etwas unterstützen. Und immer schön der Schwerpunkt aufs „Hanndwerk“ setzen, weil in Sachen Kreativität und Bildkomposition die Phantasie fehlt….Nur weiter so, dann ist die ü-70 Community bald unter sich und schrumpft sich in Ruhe zu Tode.
Der Analogtrend wird aber nicht nur durch Ü70, sondern durch ganz viele junge Fotografinnen und Fotografen getrieben. Viele, die damals gar nicht mit Analog aufgewachsen sind, aber trotzdem eine Faszination dafür haben. Alters-unabhängig.
Viele Grüße
Leo
Mir geht‘s wie Leo. Ich kenne viele junge Menschen, die (analoge) Fotografie für sich entdeckt haben. Und ich weiß umgekehrt von Ü70ern, die KI-Bilder erstellen, weil ihnen das Fotografieren zu anstrengend geworden ist. Eine altersdiskriminierende Debatte hilft uns im Übrigen nicht weiter, und die Zuschreibung „alt=veraltet“ halte ich für ein Steteotyp, auf das wir gern verzichten können.
Ich meinte nicht da körperliche Alter, sondern das fiktive, anhand der Flexibilität bewertete. Vielleicht hätte ich statt 70 besser 104 geschrieben. Es geht um allzu gut eingefahrene Gleise und wenig Flexibilität.
Vielleicht geht’s ja gar nicht um „Ewiggestrige“, sondern um Menschen, die Freude an Prozessen haben, die länger dauern als ein Wimpernschlag. Und ja, Handwerk darf man ruhig sagen, ohne dass gleich die Kreativität beleidigt in die Dunkelkammer rennt. Interessant – wie schnell hier das Klischee vom „unflexiblen Ü‑70‑Fotografen“ ausgepackt wird. Ganz ehrlich, das ist nicht nur unfair, das ist schlicht falsch. Ich kenne genug ältere Fotograf*innen, die technisch präziser, kreativer und experimentierfreudiger sind als manch` 40‑Jährige, die seit Jahren nur noch auf Automatik drücken. Flexibilität hat nichts mit dem Geburtsjahr zu tun. Analog, digital, KI – jung, alt – das alles kann nebeneinander stehen, ohne dass jemand dafür verspottet werden muss.
Nicht das Alter entscheidet über Kreativität oder Offenheit, sondern die Bereitschaft, anderen Ausdrucksformen ihren Raum zu lassen.
Moin,
ich sage ganz klar, Bilder haben in einer Fotocommunity nichts zu suchen. Fotografien sind keine Bilder. In der Ausarbeitung ja können Bilder entstehen. Bilder sind niemals Fotografien. Fotografien entstehen ganz eindeutig aus der Anwendung von Fotoaparaten.
Das die Betreiber der fc hier den Bildschaffenden einen Raum gibt habe ich nicht zu verurteilen. Ich begrüße es, dass aber ein abgeschlossener Raum dafür erstellt wird und somit eine Vermischung mit echten Fotografien vermieden wird.
Der Schwerpunkt von uns (die Mohnblumen) ist weiterhin die Fotografie, aber ich (KH) experimentiere gerne mit KI, also möchten wir Zugänge zu beiden Bereichen, wenns geht auch benutzerfreundlich, ohne Hin- und Herschalterei.
LG Heike & Karl-Heinz
Bei mir sieht das ähnlich aus. (SchroedingersCat). Bin da ganz bei Euch.